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Vorschaltgeräte
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Warum benötige ich ein Vorschaltgerät?

Da sich Leuchtstoff- und Gasentladungslampen nicht für den direkten Anschluss an das Stromnetz eignen, benötigt man für den Betrieb zur Strombegrenzung ein sogenanntes Vorschaltgerät, welches entweder als separates Element in der Leuchte eingebaut ist oder auch schon im Leuchtmittel integriert sein kann. Falls das Vorschaltgerät schon in der Leuchte integriert ist, können Sie sie unmittelbar benutzen und am Strom anschließen.
Auch für den Betrieb von LED-Röhren sind oft Vorschaltgeräte, sogenannte LED-Treiber, nötig.

Verschiedene Arten von Vorschaltgeräten

Konventionelle Vorschaltgeräte (KVG)

Das konventionelle Vorschaltgerät besteht aus einer Drosselspule, die dafür sorgt, dass die Leuchtstoffröhre nur mit der benötigten Betriebsspannung von 50-100V versorgt wird. Um die Lampe zum Leuchten zu bringen, reicht die Betriebsspannung jedoch nicht aus. Dafür benötigt man zusätzlich einen sogenannten Starter. Der Starter sorgt für eine anfangs sehr viel höhere Spannung von bis zu 1.000V, um das in der Röhre enthaltene Gas zu entzünden und somit die Lampe zum Leuchten zu bringen. Es kann sein, dass der Zündvorgang mehrere Durchgänge braucht, bis das Gas glüht. Dadurch entsteht auch das bekannte Flackern beim Start einer Leuchtstoffröhre. KVGs sind in der Regel sehr robust und haben eine lange Lebensdauer, allerdings verbrauchen sie auch um ein vielfaches mehr Strom als EVGs.

Verlustarme Vorschaltgeräte (VVG)

VVGs arbeiten im Prinzip wie konventionelle Vorschaltgeräte, nur eben verlustärmer dank eines optimierten und komplizierteren Aufbaus. Sie sind mit zusätzlichen Elektroblechen und größeren Kupferquerschnitten ausgestattet. Auch hier wird ein Starter zusätzlich benötigt.


Elektronische Vorschaltgeräte (EVG)

Die modernste Art der Vorschaltgeräte. Elektronische Vorschaltgeräte benötigen keinen Starter, da sie den Zündimpuls durch die integrierte Elektronik regeln. EVGs betreiben die Lampe mit einer höheren Netzfrequenz (einige kHz bis meist <50 kHz) und weisen dadurch mit geringerem Materialeinsatz geringere Verluste auf als KVGs. Elektronische Vorschaltgeräte haben gegenüber den konventionellen Vorschaltgeräten mehrere Vorteile. Sie können beispielsweise dimmbar hergestellt und durch Fernbedienungen gesteuert werden. Sie haben einen wesentlich besseren Wirkungsgrad, die Lampe schaltet sich schneller und ohne Flackern ein, es wird kein zusätzlicher Starter benötigt und es wird die Lampenlebensdauer um bis zu 50% verlängert.


Vorschaltgeräte für LED-Röhren

Damit auch Ihre LED-Röhren funktionieren, benötigen Sie ebenfalls ein Vorschaltgerät. Bei LEDs nennt man diese LED-Treiber. Da LED-Lampen mit einem konstant niedrigen Gleichstrom arbeiten, unser Stromnetz allerdings standardmäßig mit Wechselstrom arbeitet, muss zwischen dem Stromnetz und der LED-Lampe ein Treiber geschaltet sein, der den Stromfluss reguliert. Würde dieser Treiber fehlen, wäre die LED-Röhre beim Einschalten mit dem Strom überlastet und würde nicht mehr funktionieren. Flackert Ihre LED-Röhre, dann haben Sie entweder den falschen, oder einen defekten Treiber. Außerdem sind sie für die Regulierung der Temperatur innerhalb der Röhre notwendig und üblicherweise schon in der Leuchte integriert. Hochwertige Treiber haben eine ungefähre Lebensdauer von rund 50.000 Stunden.